Jahreshauptversammlung
01.04.2011 - Julian Grundler
Mit sehr viel Optimismus geht der FC Singen in das neue Vereinsjahr. Das machte die Jahreshauptversammlung deutlich.
Neben dem sportlichen Erfolg wollen die Fußballer auch eine Verbesserung der Infrastruktur und eine bessere Integration in die Stadt erreichen. Auch der Schuldenstand konnte abgebaut werden. Nach der Tilgung von zwei Darlehen im vergangenen Jahr in Höhe von 58 000 Euro betragen die Verbindlichkeiten in Form einer Hypothek auf das vereinseigene Clubheim noch 90 000 Euro. Seit 2004 habe man 140 000 Euro tilgen können, so Frank Renz der Geschäftsführende Vorstand des FC Singen. Um die Schulden weiter abbauen zu können, wurde der Mitgliedsbeitrag für Aktive auf 120 und für Familien auf 150 Euro angehoben, was einer Steigerung um etwa 25 Prozent entspricht.
Mit einem herzlichen Dankeschön an alle Helfer und Unterstützer des FC Singen eröffnete Präsident Hans Joachim König die Mitgliederversammlung im gut besuchten Clubheim. Im vergangenen Jahr und in der laufenden Rückrunde habe man sehr erfolgreich Fußball spielen können. Als herausragendes Ereignis nannte Hans-Joachim König dabei das Erreichen des Halbfinales des Südbadischen Vereinspokals, das am 27. April gegen den FC Teningen in Singen ausgetragen wird. Auch in der Meisterschaftsrunde gäbe es noch die Hoffnung auf einen Aufstiegsplatz in die Oberliga. Lobende Worte fand der Präsident auch für die zweite Mannschaft des FC Singen. Trainer Sigi Öczan habe diese Mannschaft wieder „ans Laufen“ gebracht. Ebenso befinde sich der gesamte Jugendbereich in einem ordentlichen Zustand.
„Bei der Infrastruktur sind wir nicht viel weiter gekommen“, so Hans-Joachim König. Hier wolle man aber mit der Stadt im Gespräch bleiben, denn die letzte Investition beim Stadion sei immerhin schon 50 Jahre her. Ein großes Anliegen sei ihm auch eine bessere Integration des FC Singen in das Leben der Stadt.
FC-Vorsitzender Roland Grundler stellte in seinem Bericht ebenfalls die sportlichen Ziele an den Anfang. So wolle man den Südbadischen Vereinspokal gewinnen und den Aufstieg in die Oberliga schaffen. Darüber hinaus brauche man aber auch die Unterstützung durch die Sponsoren, die Stadt und die Bürger. „Nur so können wir auch weiterhin der erfolgreichste Fußballverein in der Region und sportlicher Sympathieträger in Singen bleiben“, so Grundler.
Als geschäftsführender Vorstand berichtete Frank Renz über den laufenden Spielbetrieb, dabei konnte er die Ausführungen seiner Vorstandskollegen noch etwas detaillierter darlegen. In seiner Funktion als Kassier beklagte Frank Renz die schwierige Sponsorensuche. Insbesondere die Singener Großfirmen würden sich nicht mehr am Sponsoring beteiligen.
Jugendleiterin Rita Jeske berichtete über eine durchwachsene Saison bei den Jugendmannschaften. Sorgen bereiten ihr allerdings die viele Arbeit, die auf immer weniger Schultern verteilt werde. Weitere Mitarbeiter seien hier dringend gesucht. Nach der Entlastung der gesamten Vorstandschaft ging es noch um die Struktur und die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Nach längerer Aussprache sprach sich schließlich eine Mehrheit für die seit über zehn Jahren nicht mehr angepassten neuen Beiträge aus.
Quelle:Suedkurier
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