FC Singen 04

1.Mannschaft : Spielbericht Verbandsliga Südbaden, 28.ST (2010/2011)

SV Weil 1910   FC Singen 04
SV Weil 1910 2 : 2 FC Singen 04
(0 : 1)
1.Mannschaft   ::   Verbandsliga Südbaden   ::   28.ST   ::   21.05.2011 (15:30 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Habilj Jonuzi, Sven Körner

Torfolge

0:1 (42.min) - Sven Körner
1:1 (52.min) - SV Weil 1910
2:1 (80.min) - SV Weil 1910
2:2 (90.min) - Habilj Jonuzi

Spielbericht

30 Sekunden fehlten den Gastgebern vor 320 Zuschauern im Nonnenholz-Stadion zum Sieg im vielleicht entscheidenden Duell um Platz zwei am drittletzten Spieltag. Schiedsrichter Dennis Dickscheid (Bad Dürrheim) hatte zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt, als die Weiler Ruhe und Ordnung verloren. Statt den Ball sicher in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen (sonst eine Weiler Stärke), ließen sie sich an der Außenlinie auf Zweikämpfe ein, verloren den Ball, eine weite Singener Flanke segelte wie ihre unzähligen Vorgänger blind geschlagen in die eigene Hälfte und prallte, zweifach abgefälscht, vor die Füße von Sven Körner. Und der quirlige Singener Blondschopf, der bei seinem Tor zum 1:0 (42.) den Weiler Stefan Dede aus dem Rücken kommend überrascht hatte, sah auf der anderen Strafraumseite den völlig freistehenden Jonuzi: ein Blick, ein Pass, und eine feine Direktabnahme später fielen die Gastgeber wie aus allen Wolken. Den verhängnisvollen Deckungsfehler seiner Abwehr, die zu früh aufgerückt war, wollte SVW-Trainer Maximilian Heidenreich nicht verdammen: „So was passiert auch in der Champions League.“ Überhaupt drosch der Weiler Coach nicht verbal ein auf seine Schützlinge, sondern lobte die nicht versiegende Zuversicht und die Energieleistung, mit der sie in der zweiten Halbzeit trotz der Hitze durch Tore von Guido Perrone (52.) und Christian Ophoven (80.) dem Spiel die erste, aber eben nicht entscheidende Wende gegeben hatten. Beide Weiler Tore fielen per Kopf, nachdem Kapitän Fabian Kluge zuvor mit einem Foulelfmeter am Singener Schlussmann Eric Sciocchetti gescheitert war (48.). Der Weiler Schlussmann Michael Walz musste zwar in der Anfangsphase gegen Körner (3.). und Fabian Wilhelmsen (18.) zweimal beherzt zupacken, anschließend aber erarbeiteten sich seine Vorderleute ein klares Chancenplus. Es verwunderte deshalb nicht, dass der Singener Trainer Slobodan Maglov „überaus zufrieden“ mit dem Punktgewinn war. (mk)


Quelle: Südkurier